Loki Rxton 9 im Test: Das neue Spin-Monster auf dem Prüfstand!

Veröffentlicht am 31. März 2026 um 11:38

Willkommen auf www.letsplaytabletennis.de! Heute werfen wir einen detaillierten Blick auf einen Belag, der aktuell den deutschen Tischtennis-Markt aufwirbelt: den Loki Rxton 9. Mit einem Preis von rund 45 € ist er der teuerste Belag im Loki-Sortiment und wird oft als spannende Kopie bzw. Alternative zum legendären DHS Hurricane 3 (in der National- oder Provincial-Version) gehandelt. Doch was leistet das neue Flaggschiff wirklich? Wir haben die wichtigsten Spieleigenschaften für euch zusammengefasst.

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Eigenschaften der Belagoberfläche und Schwammhärte

Der Rxton 9 ist ein waschechter, klebriger Chinabelag, der ausschließlich in Schwarz und in der maximalen Schwammstärke erhältlich ist. Bei der Schwammhärte bietet Loki zwei Versionen an: 39° und 40,5°. Auf unsere europäische Skala umgerechnet, entspricht das einem harten Schwamm von etwa 50° bis 52°. Der Schwamm ist sehr kompakt und feinporig aufgebaut, was das ohnehin schon harte und direkte Anschlagsgefühl nochmals verstärkt. Interessanterweise ist er ungeschnitten mit ca. 62 Gramm für einen harten China-Belag erstaunlich leicht.

Tempo, Katapult und Spin

  • Katapult: Typisch für solche klebrigen China-Beläge bringt der Rxton 9 von sich aus nur sehr wenig Katapult-Effekt mit. Der Belag spielt sich nicht "von alleine".

  • Tempo: Weil die Eigenenergie des Belags gering ist, müsst ihr selbst aktiv werden. Trefft ihr den Ball am höchsten Punkt und zieht mit dem richtigen Winkel linear nach vorne, entfaltet der Belag eine unglaubliche Dynamik und ein massives Tempo.

  • Spin: Wenn ihr den Ball voll trefft und die eigene Kraft einsetzt, ist der Rxton 9 unglaublich spinreich. Die klebrige Oberfläche greift den Ball extrem gut und sorgt für maximale Rotation beim Topspin.

Ballflugkurve und Kontrolle

  • Ballflugkurve: Der Hersteller bewirbt eine relativ flache Ballflugkurve, was sich in der Praxis bestätigt. Wichtig ist hier die Technik: Spielt ihr zu sehr mit einer Bogenlampe oder trefft den Ball zu spät, geht die Energie verloren. Der Schlag muss linear nach vorne ausgeführt werden.

  • Kontrolle: Die Kontrolle ist bei diesem Hochleistungsbelag ein zweischneidiges Schwert. Im aktiven Offensivspiel ist sie relativ schwer einzusetzen, da das Fenster für den perfekten Schlägerwinkel sehr klein ist. Ganz anders im passiven Spiel: Der direkte, passive Block am Tisch verdient eine glatte 1+. Dank der klebrigen Oberfläche und dem fehlenden Katapult lassen sich die Bälle extrem präzise und sicher platzieren.

Kurz-Kurz-Spiel und Flip

  • Kurz-Kurz-Spiel: In dieser Disziplin ist der Loki Rxton 9 einer der besten Beläge auf dem Markt. Die Kombination aus klebrigem Obergummi und katapultarmem Schwamm ist perfekt, um Aufschläge extrem kurz, flach und mit massiv Unterschnitt abzulegen. Im Gegensatz zu Tensor-Belägen steigen die Bälle hier nicht ungewollt auf.

  • Flip: Wer gerne offensiv über dem Tisch agiert, wird den Rxton 9 lieben. Besonders auf der Vorhand unterstützt der harte Anschlag einen direkten Flipschuss enorm. Bei der Rückhand-Banane müsst ihr hingegen aufpassen: Trefft ihr den Ball nicht fein genug, fehlt durch den geringen Katapult die Durchschlagskraft. Hier ist eine aktive Beschleunigung aus dem Handgelenk gefragt.

Unser Fazit

Der Loki Rxton 9 ist kein Belag für Anfänger. Er richtet sich an technisch sehr versierte Spieler, die eine ausgeprägte Technik besitzen und über eine gute Beinarbeit verfügen, um das volle Potenzial abzurufen. Wenn ihr das mitbringt, erhaltet ihr einen überragenden Hochleistungsbelag, der eine absolut ernstzunehmende und vor allem günstigere Alternative zum teuren DHS Hurricane 3 darstellt.

Die ausführlichen Eindrücke und Test-Bilder stammen aus dem folgenden YouTube-Video:

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