Die Ceracraft Belagpresse

Veröffentlicht am 26. Juni 2026 um 23:51

Wer kennt es nicht: Man war gerade im Tischtennisladen, hat sich voller Vorfreude ein neues Holz und frische Beläge geholt – und schon nach den ersten harten Trainingseinheiten merkt man, dass sich der Belag am Rand löst. Der Kleber hat einfach nicht richtig gehalten. Oft liegt das daran, dass vielleicht ein bisschen zu wenig Kleber genutzt wurde, der Föhn zu heiß eingestellt war oder man sich beim Festrollen minimal verschätzt hat.

Das ist extrem ärgerlich. Vor allem, wenn man bedenkt, dass nicht jeder das Glück hat, in Berlin oder einer anderen Großstadt zu wohnen und drei Tischtennis-Shops direkt um die Ecke zu haben. Manchmal bedeutet ein schlecht geklebter Schläger, dass man wieder hunderte Kilometer fahren oder auf den nächsten Versand warten muss.

Durch die unzähligen Materialtests, die ich für Let's Play Table Tennis durchführe, klebe ich mittlerweile wirklich viel. Da muss es oft schnell gehen. Für mein eigenes, richtiges Wettkampfholz möchte ich aber nur das absolute Maximum herausholen und keinerlei Kompromisse beim Spielgefühl oder der Haltbarkeit eingehen. Deshalb habe ich in den letzten Wochen ein extrem spannendes Produkt ausgiebig getestet: Die Ceracraft Belagpresse. Und die Ergebnisse haben mich absolut überzeugt.

Warum das klassische Kleben oft problematisch ist

Beim normalen Aufkleben streichen wir den Kleber auf, lassen ihn trocknen und drücken den Belag dann mit einer Belagrolle fest. Dabei passiert aber schnell ein entscheidender Fehler: Durch den Druck und den Zug der Rolle driftet der Belag leicht auseinander und wird unter Spannung gesetzt.

Das Resultat? Die originalen Spieleigenschaften des Schwamms und des Obergummis verändern sich spürbar. Genau das wollen wir vermeiden! Wir wollen die reine, unbeeinflusste Performance des Belags spüren. Und exakt dieses Problem löst die Nassklebe-Methode mit der Belagpresse.

Wie funktioniert die Ceracraft Belagpresse?

Der Ablauf unterscheidet sich ein wenig vom klassischen Kleben, bringt aber riesige Vorteile für die Performance und die Langlebigkeit:

  • Schritt 1: Die Vorbereitung Zuerst muss der Belag minimal vorbereitet werden. Mit einem kleinen, mitgelieferten Dreieck-Tool markiert man die Ecken des quadratischen Belags und schneidet ihn grob zurecht. So stellt man sicher, dass er später perfekt in die sechseckige Form der Presse passt. Das kostet kaum Zeit und lässt sich zu Hause wunderbar umsetzen.

  • Schritt 2: Das Nasskleben (Die Magie passiert) Jetzt wird eine gute, solide Schicht Kleber auf das Holz und den Belag aufgetragen – hier bitte nicht am Kleber sparen! Statt nun wie gewohnt 20 bis 30 Minuten zu warten, wird der Belag direkt nass auf das Holz gelegt. Der geniale Vorteil: Solange der Kleber feucht ist, könnt ihr den Belag wie auf einer Eisfläche noch millimetergenau verschieben. Wenn ihr also merkt, dass er nicht ganz gerade sitzt, könnt ihr das problemlos korrigieren.

  • Schritt 3: Druck von oben Das Holz wird nun (anhand einer praktischen Pfeilmarkierung zur Kontrolle) genau mittig in die Presse gelegt. Dann kommt die Deckplatte der Presse darauf. Über sechs strategisch verteilte Schrauben wird nun ein extrem gleichmäßiger und kräftiger Druck von oben auf den gesamten Schläger erzeugt. Man dreht die Schrauben fest, bis es nicht mehr weitergeht.

  • Schritt 4: Trocknen & Feinschliff Der Entwickler Lorenz Kärger empfiehlt eine Einwirkzeit von etwa einer Stunde. Ich habe es in meinen Tests teils schon nach 30 Minuten herausgenommen und der Belag saß felsenfest! Danach schraubt man die Presse auf, nimmt den Schläger heraus und schneidet den Belag mit einer abgerundeten Belagschere perfekt an die Kanten des Holzes an.

Mein Fazit: Lohnt sich die Anschaffung?

Ehrlich gesagt dachte ich vor meinem ersten Test: "Brauche ich das wirklich? Bisher ging es doch auch so." Inzwischen nutze ich die Presse immer öfter und mit großer Begeisterung. Der gleichmäßige Druck über die gesamte Fläche ist einfach überragend. Der Belag hält an wirklich jeder Ecke und Kante perfekt, und das ungleichmäßige Ziehen des Schwamms gehört der Vergangenheit an.

Auch preislich ist das Tool im Marktvergleich hochinteressant. Schauen wir uns Alternativen an: Eine Belagpresse von Soulspin kostet schnell 93 €, und wenn man das hochwertigere Material wählt, landet man bei 140 € – und das für ein System mit nur einer einzigen Schraube. Bei solchen Preisen frage ich mich, ob ich mir für das Geld nicht lieber gleich ein neues Holz kaufe! Die Ceracraft Presse liegt regulär bei sehr fairen 49,90 €. Für diese Qualität und die verbesserte Performance ist das ein absoluter Top-Wert.

Exklusiver Rabatt für meine Community

Wenn ihr um lästiges Nachkleben herumkommen und die originalen Eigenschaften eurer teuren Beläge erhalten wollt, kann ich euch die Presse wärmstens empfehlen.

👉 Sichert euch 10% Rabatt auf die Ceracraft-Belagpresse mit dem Code "LETSPLAY10" unter ceracraft.de! (Die Presse kostet dann nur noch rund 45 €).

Den gesamten Klebe-Prozess und meinen ausführlichen Eindruck könnt ihr euch auch direkt hier in meinem Video anschauen. Schreibt mir gerne in die Kommentare, welche Erfahrungen ihr bisher mit dem Nasskleben gemacht habt!

 

Kommentar hinzufügen

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare.